Lege litala nazionala, n sbarament dl 20%
Data: 16 October 2005 da les 22:54:46
Tema: Politica


 

La lege litala ti assegureia a la Svp la raprejentanza a Roma

Demé partis che arjonj l 20% dles oujes pò tó pert a la repartizion, na lege a mesura SVP - N lim lital enorm per i ladins

La trica dla SVP é passeda, si "scagns" é al segur. Roma se à desmostré da galantom: degun sbarament lital per mendranzes linguistiches o miec demé per certes tla pratica. A mete su les limitazions per les mendranzes él sté rodunt la SVP che dij da laoré per les mendranzes. A livel regional é l sbarament sen enorm, dl 20%. Berlusconi à mazé tres na lege litala nueva per les lites parlamentares 2006, n sistem proporzional con prems de maioranza y lims litai. Degunes oujes de preferenza plu.

 



La mendranza todescia fej fora a livel nazional demé le 0,5%, dla populazion, cotant demanco che i ladins fej fora tla provinzia de Bulsan o tla Region Trentin-Südtirol (entourn 30.000) y ne essa realisticamenter mai podù arjonje l lim de 4%. Con rejon él vegnù damané da la Svp en basa a les normes costituzionales na ezezion per mendranzes linguistiches per podei empò mané a Roma si raprejentanc.

La lege litala nueva a livel nazional, aproveda en juebia passeda dal parlament talian, veid endere dantfora a livel regional na sareda enorma dl 20% dles oujes. Chest vuel dí che tl moment che la SVP à damané l'ezezion per la mendranza - sia mendranza, chela todescia - à la SVP fat jì tres n regolament che met su n lim lital dl 20 % tles regions con mendranzes, aladò che an á endò n sbarament per i ladins. N enciamp enorm: tla region él de 20 %, tla provinzia endere dl 40 %. Chilò ne dij la SVP plu nia de "antiminoritar". Ma les rejons dles mendranzes vel pu demé per i todesc. Dret longia la dij l regolament ence sun la lealté dla SVP devers dla UAL y Bepe Detomas, che á rodunt per l emendament dla SVP n grandiscim lim lital.
L contrast anter l comportament de Roma y chel dla Svp a livel local a Bulsan ne podessa endere nia ester majer y ne é nia l soul ejempl. Dl 1998 ova la Svp fat passé tl Consei provinzial de Bulsan na lege litala tla provinzia che é vegnuda declareda con sentenza n. 358/98 dla Court Costituzionala antiminoritara, anticostituzionala y anti-ladina, ajache ala vedova dantfora n sbarament lital dl 2,9% tla provinzia de Bulsan.  Dl 2003 àla ciamò n iade prové. Ma entratant  dl 2001 se òvela bele cherdé da foradecà n assessour ladin, storjan con chesta norma  n prozes de democratisazion ledia che se ova formé tles valedes ladines con na lista autonoma, sun la medema striara che la UAL (Union autonomista Ladina) de Fascia ova bele metú man ti agn ´80 y che l'à conduta en coalizion con d'autres forzes a d'arjonje plu iadesc ence n raprejentant a livel nazional, empruma con Ezio Anesi y dedò con Bepe Detomas. La norma sun l assessour cherdé é bonamenter ence anti-costituzionala. Do la lita de Mussner da les ultimes lites ne él defat vegnù cherdé plu degun assessour ladin da foradecà.


Sistem proporzional de maioranza. Con la lege nueva végnel tout demez i coleges uninominai tres chi che al vegniva lité 3/4 dl Parlament talian y al vegn introdut l sistem proporzional con prem de maioranza che ti garantesc al vencidour dles lites de ruvé a 340 deputac. A la oposizion ti réstel 277 scagns. En plu él da cumpedé laprò i 12 scagns dla zircoscrizion "Foradecà" (Esteri). Al ne é nia plu les oujes de preferenza. 

Trei lims de sbarament. Trei é i lims de sbarament per la Ciamena: 10% per les coalizions, 4% per i partis nia coalisés y 2% per i partis coalisés. Les oujes di partis che ne arjonj nia l 2% vegn cumpededes, ma per partí su i scagns végnel demé tout en consciderazion les oujes giatedes dal miour perdent con sot l 2% dles oujes.

Prem de coalizion regionala. Per garantì l problem de raprejentativité regionala dl Senat végnel introdut n prem de coalizion regionala, n prem de maioranza che vegn cumpedé fora sun basa regionala. La coalizion che arà plu oujes te vigni region giatarà almanco l 55% di scagns.

Sconanza dles mendranzes linguistiches. L lim lital ne vel nia per listes de mendranzes linguistiches, coalisedes y nia-coalisedes. Tles regions a statut spezial podaráles tó pert a la partizion di scagns, sce ales supereia l 20% dles oujes. 

 

Cie che i autri scriv:

La SVP ne rejona nience de n lim dl 20%, ala l ascon via te sie comunicat:
 
13.10.2005
Staatliche Wahlrechtsreform / Abstimmung in Kammer / Südtirols Vertretung gesichert, SVP enthält sich der Stimme
Mit großen Anstrengungen ist es den SVP-Kammerabgeordneten gelungen, Südtirols Vertretung im Parlament in Rom zu sichern. Dies wertet Parteiobmann Elmar Pichler Rolle als Erfolg. Insgesamt hat die Südtiroler Volkspartei aber Vorbehalte gegenüber der staatlichen Wahlrechtsreform – über deren Ausrichtung und Ziele, sowie zur Vorgangsweise der Regierungsmehrheit. Aus diesen Gründen haben sich die SVP-Abgeordneten bei der Endabstimmung in der Kammer der Stimme enthalten.

Die SVP-Kammerabgeordneten Siegfried Brugger, Hans Widmann und Karl Zeller haben sich bei der Endabstimmung der staatlichen Wahlrechtsreform am Donnerstagnachmittag der Stimme enthalten. Die Bedenken der Südtiroler Volkspartei brachte SVP-Fraktionsvorsitzender Brugger in seiner Stimmabgabeerklärung zum Ausdruck: „Die Regierung versucht, eine Wahlreform nur wenige Monate vor der nächsten Parlamentswahl durchzudrücken. Für so eine weit reichende Reform sollte ein breiter Konsens über alle im Parlament vertretenen Parteien hinweg – und somit auch mit der Opposition – gesucht werden. Dies ist nicht geschehen. Wir waren und sind als Südtiroler Volkspartei immer für ein echtes Verhältniswahlsystem, aber nicht mit den jetzt existierenden Einschränkungen und Klauseln, die nicht den wahren Geist der Verhältniswahl wieder spiegeln.“ Besonders negativ bewertet Brugger vor allem, dass keine Vorzugsstimmen möglich sind, und dass auch keine Frauenquote eingeführt wurde: „Wir werden aber auf jeden Fall unser SVP-Statut einhalten, das die Frauenquote vorsieht.“

Vertretung Südtirols: gute Lösung für Senat, zufrieden bei Kammer

Vollkommen einverstanden ist die Südtiroler Volkspartei mit der Lösung, die für die Vertretung Südtirols im Senat erzielt werden konnte. Das derzeit bestehende System mit Ein-Mann-Wahlkreisen wird beibehalten. „Dies hat sich für Südtirol bewährt und entspricht den Paketbestimmungen sowie den internationalen Vereinbarungen“, erklärt Kammerabgeordneter Karl Zeller. Jedoch hatte die SVP noch am Donnerstagvormittag gegen einen Antrag von Alleanza Nationale anzukämpfen, der eine Hürde vorsah. Die SVP war aber in dieser Angelegenheit mit großer Anstrengung erfolgreich und konnte die Situation retten.

Die Lösung, welche die SVP-Vertreter für das Abgeordnetenhaus erzielt haben, ist zufrieden stellend. Südtirol wird von jeglicher Sperrklausel ausgenommen und somit wird die deutsche und ladinische Minderheit weiter im Parlament vertreten sein. „Es gibt aber zwei Wermutstropfen“, so SVP-Kammerabgeordneter Siegfried Brugger. Einmal hatte die SVP gefordert, als Minderheitenpartei frei von jeglichem Bündnis zu bleiben und somit alleine antreten zu können. Diese Lösung ist zwar technisch möglich, aber politisch sehr nachteilig. Weiters wäre es ganz im Sinne eines Verhältniswahlrechts gewesen, Vorzugsstimmen vorzusehen. Die Südtiroler Volkspartei hatte dies mit Nachdruck gefordert. Auch bei diesem zweiten Anliegen hatte die Regierungsmehrheit keine Einsicht. „Man nimmt dem Bürger damit die Möglichkeit, eine Auswahl zu treffen und hat blockierte Parteilisten“, erklärt Brugger.

„Die SVP hat sich mit großem Einsatz dafür eingesetzt, das Bestmöglich für Südtirol zu erreichen. Unser Dank gilt den SVP-Parlamentariern, die die Vertretung Südtirols gesichert haben. Es ist aber noch nicht ausgestanden, denn jetzt geht die Reform in den Senat. Ich bedauere die Art und Weise, wie diese Reform durchgezogen wurde. Wir haben bravourös gekämpft, obwohl wir wenig Spielraum hatten“, sagt Obmann Pichler Rolle.

 

Union für Südtirol: „Die SVP kann die lokale 20-Prozenthürde nicht als Sonderregelung für Minderheitenparteien in Anspruch nehmen, weil damit neben den demokratischen Rechten der deutschen Opposition erst Recht die Minderheitenrechte beispielsweise der Ladiner in Südtirol zertrümmert würden. Eine ladinische Partei hätte noch weniger Chancen als eine deutsche Oppositionsbewegung, bei den Wahlen die 20-Prozent-Hürde zu überspringen. Der Volksgruppen- bzw. Minderheitenschutz würde damit völlig ad absurdum geführt, es wäre eine reine SVP-Schutzklausel.“

Als wohl auch von der SVP gewünschter Nebeneffekt des SVP-Paktes mit der Mitte-Rechts-Regierung kann die Verhinderung einer Ladinerpräsenz in Rom angesehen werden. Die 20-Prozenthürde in Region bzw. im Land macht es den Ladinern unmöglich, eine eigene Vertretung nach Rom zu schicken. Der Minderheitenschutz wird damit ad absurdum geführt, die SVP will damit wohl auch ein für alle Mal ausschließen, dass sich außerhalb der SVP eine Ladinervertretung etabliert, betont Pöder.

Pressemitteilungen der Fraktionen

 
Die Freiheitlichen - 17.10.2005  14:05 

Parlamentswahlen/Urabstimmung

Urabstimmung in Südtirol? Farce und Scheindemokratie - Die Mehrheit der Südtiroler hätten gar keine Wahl

Wenig abgewinnen kann der freiheitliche Landtagsabgeordnete Pius Leitner dem Vorschlag des SVP-Landtagsabgeordneten Franz Pahl, zur Erstellung der Parlamentskandidaten eine Urabstimmung unter den SVP-Mitgliedern abzuhalten. Hierbei von einer „demokratisch offenen Haltung“ zu sprechen, sei Zynismus jenen gegenüber, die sich von der SVP nicht vertreten fühlen.

„Natürlich steht es jeder Partei frei zu entscheiden, nach welchen Kriterien und mit welchen Methoden sie Kandidaten für Wahlen erstellt. Im Falle der Parlamentswahlen ist die Sache für Südtirol jedoch eine gänzlich andere. Mit dem neuen Wahlrecht, so es auch vom Senat genehmigt wird, hat die Mehrheit der Südtiroler im Grunde keine Wahl mehr. Es kann doch nicht sein, dass ausschließlich die SVP-Mitglieder – auch wenn es mittels Urabstimmung geschieht – darüber entscheiden, wen alle Südtiroler zu wählen haben. Mit der regionalen 20 Prozenthürde sind alle anderen Südtiroler Partein nämlich weg vom Fenster und niemand kann plausibel erklären, warum die Nicht-SVP-Mitglieder überhaupt wählen sollen“, so Leitner.

Die SVP habe im Vorfeld klar und deutlich zum Ausdruck gebracht, dass es ihr mit dem Wahlrecht in erster Linie darum gegangen sei, die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen. Was immer sie nun vorschlage, um das schiefe Bild zurechtzurücken, sei eine Farce und bestenfalls der Versuch einer Scheindemokratie, betont Leitner.

„Es ist schon vielsagend, dass die SVP einem Wahlrecht zustimmt – die Stimmenthaltung ist die nächste Farce und Scheinheiligkeit –, wenn die italienische Rechte neben ihr Hauptnutznießer sein wird. Die SVP hat nicht den geringsten Versuch unternommen, mit der deutschen und ladinischen Opposition einen gemeinsamen Standpunkt für die Absicherung des Minderheitenschutzes zu erörtern, sie hat immer nur ihre eigenen parteipolitischen Interessen verfolgt. Daher ist jede Aufforderung an die Südtiroler nach Zusammenhalt ein schlechter Witz“, so Leitner abschließend.
(FR)

 

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